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Der Mühlenverein

Vereins-Chronik

Stand 19.11.2013

Chronik
des Mühlenvereins zur Erhaltung der Groß Wittenseer Windmühle e. V.

Die Groß Wittenseer Windmühle „Auguste“, Wahrzeichen dieses Ortes und neben dem Wittensee eines der Hauptmotive der Gemeinde auf allen bisher gedruckten Postkarten, auf Gemälden der einheimischen Künstler Carl Lambertz und Maria Reese sowie auf den Bildern und Filmen unzähliger UrlauberInnen und „Mühlenfreaks“ wurde 1874 gebaut und befindet sich nach mehreren Eigentümerwechseln seit 1917 im Besitz der Familie Lemke aus Groß Wittensee (siehe hierzu auch Broschüre „Die Groß Wittenseer Windmühle Auguste“).

Am 15. September 1991 wurde im 2. Anlauf nach einem 1. Versuch am 23. Juli 1973 auf Initiative von Klaus-Detlef Naeve der Mühlenverein zur Erhaltung der Groß Wittenseer Windmühle e. V. mit dem Ziel gegründet, die Groß Wittenbseer Windmühle „Auguste“ in ihren historischen Dimensionen und technischen Funktionen wiederherzustellen und für die Nachwelt zu erhalten.
Mit Hilfe seines unermüdlichen Engagements, der zielgerichteten Arbeit des Vorstandes, des großen Einsatzes des gesamten Vereins, der uneigennützigen Mitarbeit der Familie Lemke und der finanziellen Unterstützung der Öffentlichkeit gelang nach intensiven Vorarbeiten der Wiederaufbau der Mühle als historisches Denkmal in den Jahren 1998 bis 2000.

Die heutige Zielsetzung des Mühlenvereins hat nach dem erfolgreichen Wiederaufbau im vergangenen Jahrtausend zum Teil alte, zum Teil aber auch neue Schwerpunkte.
Es gilt zwar weiterhin, die historischen Windmühle mit ihrer handwerklich meisterhaften und kunstvollen hölzernen Mühlentechnik als Kulturdenkmal mit Museumscharakter durch Verankerung der Verantwortung in der Gesamtbevölkerung, vor allem aber auch durch die Einbindung der jüngeren Generationen für die Nachwelt zu erhalten,
jedoch steht heute eindeutig die Schaffung einer gesunden wirtschaftlichen Basis durch eine
vergrößerte Mitgliedschaft und potente Sponsoren, einer breit gestreuten und intensiven Öffentlichkeitsarbeit, der Zusammenarbeit mit Tourismusorganisationen und der Ausbau als Touristenattraktion der Gemeinde Groß Wittensee (Mühlenführungen), die verstärkte Nutzung des Mühlenrumpfes (Absackboden) als Standesamt sowie des Großen Speicheraums als Begegnungsstätte für Versammlungen, Feste, Tagungen und kulturelle Veranstaltungen sowie die Vermietung der Ferienwohnung in der Mühle im Vordergrund.

Zusätzlich ist es außerordentlich wichtig, zur Schaffung einer gemeinsamen Identität aller MühlenfreundInnen ein eigenes Vereinsleben mit interessanten Veranstaltungen aufzubauen.
Für alle gestandenen WittenseerInnen sollte es selbstverständlich sein, mit persönlichem und/oder finanziellem Engagement an der Erhaltung ihres Wahrzeichens mitzuwirken.



Inhaltsverzeichnis:

Pflege und offensive Vermarktung der Mühle

2014 - „Auguste“ wird 140 Jahre alt.
2013 - Wegen Holzschäden wird ein Flügelpaar der Windmühle abgerüstet.
2012 - Es wird zum 2. Mal ein Mühlenmalwettbewerb durchgeführt.
2011 - Der Mühlenverein besteht 20 Jahre.
2010 - „Auguste“ hat 10jähriges Tauf- und 25jähriges Besitzerjubiläum.
2009 - „Auguste“ wird für die bevorstehenden Jubiläen renoviert.
2008 - Der Verein begrüßt das 100ste Mitglied.
2007 - Die offensive Vermarktung der Mühle beginnt.
2006 - Ein neuer Vorstand wird gewählt und nimmt seine Arbeit auf.



Vereinsgründung und Wiederaufbau der Mühle

2005 - Der alte Vorstand zieht sich zurück.
2004 - Die Umbenennung des Vereins wird rückgängig gemacht.
2003 - Der Verein wird in „Mühlen- und Kulturverein Groß Wittensee“ umbenannt.
2002 - Der Verein bleibt bestehen.
2001 - Der Verein besteht 10 Jahre.
2000 - Die Windmühle „Auguste“ wird fertiggestellt und getauft.
1999 - Der Wiederaufbau schreitet zügig voran.
1998 - Die Hauptphase des Wiederaufbaus beginnt.
1997 - Das „Innenleben“ der Mühle wird saniert.
1996 - Die Bezuschussung wird beantragt.
1995 - Maria Reeses Mühlenbild entsteht.
1994 - Die erste Teilnahme am Bundesmühlentag ist erfolgreich.
1993 - Der Wiederaufbau beginnt.
1992 - Die Gemeinnützigkeit des Vereins wird anerkannt.
1991 - Der Mühlenverein wird gegründet.



2014: „Auguste“ wird 140 Jahr alt



2013: Wegen Holzschäden muss ein Flügelpaar der Windmühle abgerüstet werden.
Am 24.04.2013 findet die 20. Vorstandssitzung im Hause der Besitzerfamilie Lemke statt.
Hauptthema ist die Vorbereitung des Bundesmühlentages 2013.
Vorstand und Besitzerfamilie beschließen die Erneuerung (energiesparende Sanierung) der Fenster im Großen Speicherraum, die kurz nach dem Bundesmühlentag von der Firma Agger-Bau durchgeführt wird.
Der Mühlenverein beteiligt sich an den Kosten.
Der Bundesmühlentag 2013 bricht zuschauer- und umsatzmäßig alle Rekorde.
Frau Gisela Dirks aus Lehmsiek wird das 150. Mitglied.
Im August findet wiederum ein Kunstmarkt des Kunst- und Kulturvereins Hüttener Berge statt, der hervorragend besucht wird.
Der Ehrenvorsitzende Klaus-Detlef und seine Ehefrau Elke verzichten auf ihrer goldenen Hochzeit auf Geschenke und bitten ihre Gäste um Spenden für die Mühle.
Auf diesen Aufruf hin kommen 600.- Euro an Spendengeldern zusammen.
Bei einem leichten Sturm am Gildetag verliert ein Flügel der Mühle seine Bremsklappe.
Bei einer näheren Inspektion wird festgestellt, dass die Holzteile des noch nicht sanierten Flügelpaares äußerst marode sind, und u. U. die Herbststürme nicht überstehen werden.
Zur Sanierung der Flügel wird von der Firma Beckmann ein Kostenvoranschlag eingeholt.
Die Kosten für die Sanierung würden sich auf ca. 18.000.- Euro belaufen.
Vorstand und Besitzerfamilie vereinbaren, das Flügelpaar von der Firma Beckmann mit Blick auf die kommenden Herbststürme vorsorglich abrüsten (Jalousien, Bremsklappen, Windbretter) und im Mühlenrumpf einlagern zu lassen.
Die Kosten dafür, ca. 1.500.- Euro) wurden vom Mühlenverein getragen und werden bei der Sanierung des Flügelpaares von der Firma Beckmann angerechnet.
Klaus-Ludwig Naeve aus Johannesburg, Südafrika, spendet bei einem Besuch in Groß Wittensee 1.000.- Euro für die Sanierung der Mühle.
Johannes Bannick aus Bistensee spendet unaufgefordert 300.- Euro für die Mühle.
Am 07.10.2013 findet die 21. Vorstandssitzung im Hause der Besitzerfamilie Lemke statt.
Hauptthemen sind die Erstellung eines Zeit- und Finanzierungsplans für die Sanierung des defekten Flügelpaares der Windmühle „Auguste“ und die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung 2013 am Sonnabend, den 02.11.2013 ab 19.00 Uhr.
Besitzerfamilie und Verein könnten zu einem möglichen Sanierungsbeginn im Sommer 2014 über ca. 8.000.- Euro verfügen, d. h. es fehlen noch ca. 8.000.- Euro.
Dafür soll in den nächsten Wochen bei allen bekannten Institutionen und bei privaten MühlenfreundInnen intensiv um Spenden geworben werden.
Der Jahrhundert-Orkan Christian am 25.10.2013 kann der abgerüsteten Mühle (Flügel s. o.) außer dem Verlust einiger Holzschindeln nichts anhaben.
Frau Heyden aus Owschlag spendet unaufgefordert 250.- Euro für die Mühle.
Am 02.11.2013 findet die diesjährige Mitgliederversammlung mit traditionellem Erntefest und
Umdrehungslotto im Großen Speicherraum der Windmühle „Auguste“ statt.
Heike Hansen wird als Beisitzerin (Festausschussvorsitzende) für den Vorstand gewählt.
Die Mitglieder- und Sponsorenzahl steigt auf 155.
Die nächste Stufe der Mühlensanierung (Kauf und Vorbereitung des Tropenholzes Bangkirai) würde lt. Angebot der Firma Beckmann (ehemals Lommatzsch) ca. 5.500.- Euro kosten.
In der örtlichen Tageszeitungen erscheinen auch in diesem Jahr wieder viele Mühlenartikel.
Im Aschberg-Rundblick veröffentlicht Reinhard Burath 13 Artikel über die Mühle „Auguste“.



2012: Es wird zum 2. Mal ein Mühlenmalwettbewerb durchgeführt.
Die Highlights des Jahres 2012 sind das Gildefrrühstück der Sturmgilde Groß Wittensee mit dem Königspaar Frauke Schramm und Reinhard Burath, der Bundesmühlentag 2012 mit Luftballonwettbewerb und Kunstausstellung von Norbert Skwara, der Kunstmarkt des Kunst- und Kulturvereins Hüttener Berge, die Jahreshauptversammlung 2012, der 2. Mühlen-Malwettbewwerb der Schule am Wittensee und der Weihnachtsmarkt auf dem Schulgelände.
Am 10.04.2012 findet die 18. Vorstandssitzung des amtierenden Vereinsvorstandes mit einer umfangreichen Tagesordnung im Hause des 1. Vorsitzenden Hans-Claus Schnack statt.
Die Veranstaltungen des Jahres 2012 werden gezielt vorbereitet.
Das Gildefrühstück der Groß Wittenseer Sturmgilde von 1516 für das Königspaar Frauke Schramm und Reinhard Burath findet unter großer Beteiligung der Groß Wittenseer Gildeschwestern und -brüder im Großen Speicherraum der Windmühle „Auguste“ statt.
Eine zeitgleich eintreffende große Rechnung der Holländischen Mühlenbaufirma bereitet der Besitzerfamilie einige finanzielle Schwierigkeiten, die aber mit Hilfe des Mühlenvereins und dem Entgegenkommen der Holländer in relativ kurzer Zeit geregelt werden kann.
Der Bundesmühlentag 2012 mit angeschlossenem Luftballonwettbewerb und einer historischen Bilderausstellung von Norbert Skwara verläuft routiniert und erfolgreich und unter großer Beteiligung von Gästen ab.
Der Kunstmarkt 2012 des Kunst- und Kulturvereins Hüttener Berge ist sehr erfolgreich.
Die Veranstaltung entwickelt sich zu einem wichtigen Werbe- und Einnahmefaktor der Mühle.
Am 09.10.2012 folgt die 19. Vorstandssitzung im Hause der Familie Lemke.
Wichtigste Tagesordnungspunkte sind die Vorbereitung der ordentlichen Mitgliederversammlung am 02.11.2012 mit dem Mühlenmalwettbewerb, die Teilnahme am Weihnachtsmarkt 2012 und die Vorarbeiten zu den in den nächsten Jahren anstehenden Jubiläen (25 Jahre Mühlenverein und 100 Jahre Mühlenbesitz der Familie Lemke).
Am 02.11.2012 findet die diesjährige Mitgliederversammlung mit traditionellem Erntefest und dem Umdrehungslotto im Großen Speichrraum der Windmühle „Auguste“ statt.
Die Tagesordnung ist um den Mühlenmalwettbewerb der Schule am Wittensee angereichert.
Der 2. Vorsitzende Rüdiger Lemke und der Schriftführer Reinhard Burath stehen zur Wahl.
Die Zahl der Mühlenvereinsmitglieder steigt auf 145.
Der Nikolauskaffee für die TeilnehmerInnen am Mühlenmalwettbewerb 2012 war ein Erfolg.
Die Schülerin Lena Mietzner aus Brandenhorst zeichnet die schönste „Auguste“ und wird neben Florian Gosch und Niklas Gölling mit Preisen ausgezeichnet.
Auch in diesem Jahr erscheinen wieder neben vielen Artikeln in der örtlichen Presse 11 eigene Berichte des Schriftführers Reinhard Burath im Aschberg-Rundblick.

2011: Der Mühlenverein besteht 20 Jahre.
Am 24. und 25. Februar wird das in Holland reparierte Flügelwerk mit großer Resonanz in der örtlichen Presse (EZ, LZ und KN) wieder eingebaut.
Die Mühle wird bei der Provinzial Versicherung (Frau Heyden) neu und höher versichert.
Die Winterschäden an den Treppen des Mühlengebäudes werden von einer Firma beseitigt.
Im Zuge dieser Arbeiten werden ebenfalls die Geländer verändert.
Die Betonplatten auf dem Mühlenvorplatz werden von der Familie Lemke saniert.
Die Tischlerwerkstatt der „Pro-Job“ (ARGE) nimmt am 11. Juni 2011 in der Windmühle „Auguste“ Maß zur Herstellung eines Modells im geplanten Maßstab von 1 zu 5 bis 1 zu 6.
Der NDR-3-Wetterbericht wird am 12. Juni 2011 in der Windmühle „Auguste“ produziert.
Der Bundesmühlentag am 13. Juni 2011 erfreut sich wie im Vorjahr großer Besucherzahlen und eines gestiegenen wirtschaftlichen Ergebnisses.
Norbert Skwara stellt auf dem Absackboden Bilder Schleswig-Holsteinischer Gutshäuser aus.
Der Luftballonwettbewerb 2011 (100 TeilnehmerInnen) erhält durch viele Rücksendungen 13) aus Dänemark (9) zum ersten Mal einen internationalen Anstrich.
Am 07. August bedanken sich die Besitzerfamilie und der Vereinsvorstand bei den aktiven Helfern des Bundesmühlentages mit einem gemeinsamen Grillabend..
Am 20. und 21. August findet zum 2. Mal mit großem Erfolg ein Kunstmarkt des Kunst- und Kulturvereins Hüttener Berge in der Windmühle „Auguste“ statt.
Auf der 17. Vorstandssitzung wird die Aktion „Auguste geht die Puste aus!“ gestartet.
Grund ist der immer höher werden Bewuchs im Umfeld der Mühle, der nicht nur die Sicht auf das Wahrzeichen der Gemeinde beeinträchtigt sondern auch die Windzufuhr verringert.
Es soll versucht werden, hierbei mit Hilfe von evtl. Good-Will-Aktionen der unmittelbaren Nachbarn und Unterstützung der Gemeinde etwas Abhilfe zu schaffen.
Der Vorstand beschließt, am Weihnachtsmarkt 2011 auf dem Gelände der Schule am Wittensee teilzunehmen und für das Jahr 2012 zum 2. Mal einen Mühlenmalwettbewerb für die Schule am Wittensee zu starten.
Der Vorstand lädt zur Jahreshauptversammlung mit „Erntefest“ am 04.11.2011 ein.
Auf der Jahreshauptversammlung können neben zahlreichen Ehrengästen, u. a. erstmalig auch der Geschäftsführer des „Großen Mühlenvereins für SH und HH“, Dieter Haack, auch 2 am heutigen Tage eingetretene neue Mitglieder des Mühlenvereins begrüßt werden.
Der Vorstand hat über ein umfangreiches Vereinsgeschehen zu berichten.
Bei den Internetzugriffen wird die Zahl von 15.000 „Klicks“ pro Monat gestreift.
Den Mitgliedern werden die neuen Werbemittel (Aufkleber und Schlüsselanhänger mit Einkaufs-Chip) und der neu geschaffene Mühlenflyer (2.500 Exemplare gedruckt) vorgestellt.
Die Flyer sollen weiträumig zu Werbezwecken für Mühle und Gemeinde gestreut werden.
Jedes anwesende Vereinsmitglied erhält vorab ein komplettes Sortiment.
Der Verein liefert ein ausgeglichenes, leicht positives Kassenergebnis 2010 ab.
Der Vorstand wird daraufhin von der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet.
Bei der Kosten-/Nutzengegenüberstellung für den Rumpf fehlt aufgrund der ungeplanten Beseitigung der Frostschäden des vergangenen Winters einiges zur „Schwarzen Null“.
Zum 20jährigen Bestehen berichten die Zeitzeugen der Gründung, der amtierende 1. Vorsitzende Hans-Claus Schnack, der heutige Ehrenvorsitzende Klaus-Detlef Naeve und der Mühlenbesitzer Hans Lemke aus der schwierigen Anfangszeit des Vereins.
Die Familie Stubbe aus Mecklenburg-Vorpommern verbringt vom 11. bis 13.11.2011 ihr im Luftballonwettbewerb 2010 gewonnenes Wochenende in der Ferienwohnung der Mühle.
Auch in der Windmühle „Auguste“ wird am 11.11.11 geheiratet.
In diesem Jahr erscheinen neben vielen Berichten in der lokalen Presse (EZ, LZ und KN) auch wieder 11 Mühlen-Artikel im Aschberg-Rundblick.

2010: „Auguste hat 10jähriges Tauf- und 25jähriges Besitzerjubiläum.
Als erstes Kind in der Geschichte der Windmühle „Auguste“ wird der Enkelsohn des Müllers Hans Lemke, Justus Graw, im Januar 2010 von Pastor Adam aus Eckernförde in einer stilvollen Zeremonie im Absackboden der Mühle getauft.
Der Bundesmühlentag 2010 feiert daraufhin mit gleich 2 Taufen ebenfalls eine Premiere und sprengt nach Besucherzahlen schon beim Mühlengottesdienst alle Rekorde.
Die neu geschaffenen Programmpunkte wie der Luftballonwettbewerb und die gemeinsam mit Norbert Skwara veranstaltete erstmalige Ausstellung von Fotos mit landwirtschaftlichen Motiven aus den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts im Absackboden sind erfolgreich.
Am 26.06.2010 feiert die Familie Waltraud und Hans Lemke ihr 25jähriges Besitzerjubiläum mit zahlreichen Gästen im großen Speicherraum der Windmühle „Auguste“.
Doch auf Freud folgt oftmals auch Leid.
Am 12. Juli 2010 zerschmettert ein Gewittersturm einen Flügel der Mühle und verstreut die Teile (Vorhecken, Hecken, Jalousien und Saumleisten) auf dem Mühlengelände.
Zum Glück kommt niemand zu Schaden.
Die örtliche Presse (EZ, LZ und KN) berichten ausführlich über das Ereignis.
Die Versicherung erklärt sich bereit, den entstandenen Schaden zu übernehmen.
Die letzte Teilrechnung der Mühlensanierung 2009 von gut 5.000.- Euro wird zu gleichen Teilen von der Besitzerfamilie und dem Mühlenverein bei der Firma Maß beglichen.
Am 21. und 22. August 2010 findet zum ersten Mal ein Kunstmarkt des Kunst- und Kulturvereins Hüttener Berge in der Windmühle „Auguste“ statt.
Am 14. September 2010 wird der zerstörte Flügel der Windmühle „Auguste“ von einer Holländischen Spezialfirma mit Hilfe eines Krans ausgebaut und am 16. September per Tieflader zur Reparatur nach Holland transportiert.
Die örtliche Presse (EZ, LZ und KN) nehmen wiederum regen Anteil an dem Ereignis.
Am 08. Oktober 2010 feiern Waltraud und Hans Lemke im Großen Speicherraum der Mühle mit vielen Gästen ihre goldene Hochzeit.
Auf der Mitgliederversammlung 2010 kann der 1. Vorsitzende Hans-Claus Schnack auf ein abwechslungsreiches und erfolgreiches Mühlenjahr zurückblicken.
Die Zahl der Mitglieder und Sponsoren ist auf 135 gestiegen.
Die Kosten-/Nutzenrechnung der Mühle nähert sich der „Schwarzen Null“.
Im Aschberrg-Rundblick sind im laufenden Jahr wiederum 12 Berichte erschienen.
Bei den anschließenden Wahlen wird der amtierende Vorstand komplett wiedergewählt.
Der Mühlenverein nimmt zum 2. Mal am Groß Wittenseer Weihnachtsmarkt teil.

2009: „Auguste“ wird für die bevorstehenden Jubiläen renoviert.
Im Jahr des 10jährigen Wiederaufbaujubiläums und ein Jahr vor dem 10jährigen Tauf- und 25jährigen Übernahmejubiläum durch Müller Hans Lemke muss und soll die historische Windmühle „Auguste“ für die kommenden Ereignisse gründlich herausgeputzt werden.
Der Zahn der Zeit und unser raues Klima haben sowohl dem Farbanstrich als auch den wichtigsten Flügelelementen mittlerweile stark zugesetzt.
So müssen die hölzernen Windbretter, die Bremsklappen und die Saumleisten komplett erneuert und anschließend zusammen mit einem großen Teil des Mühlenrumpfes wetterfest neu gestrichen werden.
Bis dahin gilt es, die für die Tischler- und Malerarbeiten benötigten mehr als 20.000.- Euro von der Familie Lemke, dem Mühlenverein und möglichst vielen privaten und öffentlichen Sponsoren zusammenzubringen.
In der Zwischenzeit wird am Pfingsmontag, dem 1. Juni wiederum ein erfolgreicher Bundesmühlentag mit einem hervorragenden Gottesdienst von Pastor Adam aus Eckernförde und dieses Jahr zum ersten Mal mit einem Luftballonwettbewerb für Kinder und Erwachsene gefeiert.
Im Juli wird es dann aber ernst.
Der Vorderteil der Mühle wird bis hoch zur Windrose eingerüstet und hinter der Mühle ein Hubwagen für die Arbeiten an den Flügeln platziert.
Gut eine Woche sind die örtlichen Handwerksbetriebe, zuerst die Tischler der Firma Schröder und anschließend die Maler der Firma Mass mit den Arbeiten an der Mühle beschäftigt.
Zum Glück bleibt das Wetter trotz einiger kleiner Unterbrechungen weitgehend stabil, so dass es bei den ansonsten wetterabhängigen Arbeiten zu keinen größeren Verzögerungen kommt.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, „Auguste“ blitzt und blinkt in der Sonne wie neu.
Die örtliche Presse berichtet ausgiebig über die gesamte Aktion.
Die handwerklichen Arbeiten sind jetzt zwar fertig, aber für die abschließende Finanzierung muss im nächsten Jahr noch einiges getan werden.
Auf der Mitgliederversammlung 2009 kann der Vorsitzende Hans-Claus Schnack auf ein ereignis- und erfolgreiches Mühlenjahr zurückblicken.
So stieg die Mitgliederzahl auf 125 MühlenfreundInnen an und sorgte damit für eine wiederum verbesserte finanzielle Basis des Vereins, ohne die, gemeinsam mit der großzügigen Unterstützung der Gemeinde Groß Wittensee und einiger privater Sponsoren, die Renovierung der Mühle nicht zu schaffen gewesen wäre.
Die Lücke in der Kosten-/Nutzenbetrachtung des Mühlenrumpfes kann mit Hilfe vieler zusätzlicher Veranstaltungen weiter geschlossen werden.
Im Aschberg-Rundblick erscheinen im ganzen Jahr monatliche Berichte über die Mühle.
Im Dezember diese Jahres nimmt der Mühlenverein zum ersten Mal mit einem Stand an dem Groß Wittenseer Weihnachtsmarkt auf dem Schulhof der Schule am Wittensee teil und stärkt durch den Verkauf von Schmalzbroten und Getränken seine Vereinskasse..

2008: Der Verein begrüßt das 100ste Mitglied.
Der Infostand an der Windmühle „Auguste“ wird rechtzeitig zum Bundesmühlentag 2008 endgültig fertiggestellt und von da an ständig mit aktuellem Informationsmaterial bestückt.
Die Gemeinnützigkeit des Vereins wird vom Finanzamt weiter verlängert.
Der Bundesmühlentag 2008 ist wiederum ein großer Erfolg für den Verein und die Region.
Mit Bischof Dr. Knuth, Landrat von Ancken, Kreispräsident Clefsen, dem Vorsitzenden des Norddeutschen Mühlenvereins und E.ON-Vorstandsvorsitzendem Tiessen, der stv. Amtsvorsteherin Ostermeier, Bürgermeister Schröder sowie vielen weiteren Bürgermeistern und GemeindevertreterInnen aus der Region gibt viel Prominenz neben anderen , nicht weniger interessanten BesucherInnen der Windmühle „Auguste“ die Ehre ihres Besuches.
Die Mitgliederzahl hat im Juli mit 105 Mitgliedern zum ersten Mal die Marke 100 überschritten.
Auf der Mitgliederversammlung 2008 wird Frau Christiane Kantak, Lehrerin an der Schule am Wittensee 100stes Mitglied mit einem Blumenstrauß und einem Mühlenbild geehrt.
Dort wird auch der Vereinsgründer Klaus Detlef Naeve anlässlich seines diesjährigen 70sten Geburtstag (23.08.2008) von den Mitgliedern zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt.
Das Programm der Mitgliederversammlung am 31. Oktober 2008 wird neben dem Erntefest und dem „Umdrehungslotto“ noch einmal um ein Mitgliedervotum zu den 12 besten Bildern des „Mühlenmalwettbewerbs“ der Schule am Wittensee erweitert.
Am 05.12.2008 werden mit einem „Nikolauskaffee“, an dem 75 SchülerInnen, Lehrerinnen, Eltern und Großeltern sowie der komplette Vereinsvorstand im Großen Speicherraum der Mühle teilnehmen, die SiegerInnen des „Mühlenmalwettbewerbs“ öffentlich geehrt.
Sie heißen Raphael Hoge aus dem 1., Emelie Heuer aus dem 2., Sandrien Martens aus dem 3. und Celin Paris aus dem 4. Schuljahr. Herzlichen Glückwunsch!
Im „Aschberg-Rundblick“ erscheint in diesem Jahr jeden Monat ein Artikel des Mühlenvereins.

2007: Die offensive Vermarktung der Mühle beginnt.
Die Mitgliederversammlung 2007 am 02.11.2007 verzichtet vorerst auf Satzungsänderungen, akzeptiert jedoch mit einigen Änderungen die neue Beitragsordnung, in die auf Antrag des Vorstandes auch ein Familienbeitrag als neue Mitgliedsform aufgenommen wird.
Die innerörtliche Beschilderung an den Kreuzungen Rendsburger Straße/Mühlenstraße und Damendorfer Straße/Mühlenstraße ist aus finanziellen Mitteln der Gemeinde erstellt worden.
Der Bundesmühlentag 2007 hat wieder mehr als 1.000 BesucherInnen.
Die Anzahl der Mühlentrauungen übersteigt in diesem Jahr erstmalig die des Standesamtes Wittensee.
Die Zahl der Mühlenführungen hat weiterhin stark zugenommen.
Die Mitgliedszahl ist bereits auf 84 Personen und Institutionen gestiegen.
Im „Aschberg-Rundblick“ erscheinen 2007 schon 10 Beiträge des Mühlenvereins.
Erstmalig wird in der Mitgliederversammlung ein „Umdrehungslotto“ durchgeführt, das Bürgermeister Karl Schröder mit der genauesten Schätzung gewinnen kann.
Das Gelände rechts neben der Mühle ist gärtnerisch neu gestaltet worden.
Anlässlich des 70. Geburtstages des Müllers Hans Lemke werden der fast fertige neue Infostand an der Mühle und ein daneben platzierter „Familiengedenkstein“ zur Erinnerung an die Übernahme der Mühle durch die Familie Lemke im Jahre 1917 vorgestellt.
Für das Jahr 2008 ist die Fertigstellung des Infostandes an der Mühle vorgesehen.

2006: Ein neuer Vorstand wird gewählt und nimmt seine Arbeit auf.
Am 09. Januar 2006 können in einer Zusammenkunft von Eigentümer, Vorstand und Gästen im Hause Lemke mit Harald Missahl und Rüdiger Lemke als möglichem 1. und 2. Vorsitzenden bereits 2 Interessenten für die vakanten Vorstandsposten benannt werden.
Nur nach einem Kassenwart und einem Schriftführer muss weiter gesucht werden.
Trotz dieser nur schmalen Kandidatenbasis wird für die geplante, außerordentliche Mitgliederversammlung vorsorglich der 06. März 2006 in der Mühle „Auguste“ vereinbart.
Nach weiterem, intensiven Suchen können dann glücklicherweise 4 neue Kandidaten gefunden und auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 13. März 2006 der Versammlung als kompletter neuer Vorstand präsentiert und einstimmig gewählt werden.
Mit Hans-Claus Schnack, dem Bürgermeister der Gemeinde Klein Wittensee als Vorsitzendem, Rüdiger Lemke, dem Sohn des Mühlenbesitzers als stellvertretendem Vorsitzenden, Werner Jeß, einem ortsansässigen, kaufmännisch orientierten Software-Unternehmer als Kassenwart und Reinhard Burath, dem Protokollführer der Gemeindevertretung Groß Wittensee als Schriftführer übernimmt mit sofortiger Wirkung ein kompetentes, neues Team die Vorstandsarbeit des Vereins für die nächsten 4 Jahre.
Wie bereits auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom neuen Vorstand angekündigt, steckt der neue Vorstand bereits auf seiner ersten Sitzung am 03. April 2006 seine ehrgeizigen, mittelfristigen Ziele für die zukünftige Vereinsarbeit nach dem Wiederaufbau der Windmühle „Auguste“ grob ab.
Als Schwerpunktthemen wurden hier neben der traditionellen Vereinsarbeit die Stärkung der Vereinsfinanzen durch einen planbaren, aber stetigen Ausbau der Mitgliedschaft auf der Basis einer um neue Mitgliedsarten erweiterten Beitragsordnung sowie der Intensivierung und Ausweitung der Öffentlichkeitsarbeit festgelegt.
Die Stärkung der Vereinsfinanzen wird als notwendig angesehen, um irgendwann auch einmal im Falle mit Sicherheit kommender größerer Instandhaltungsmaßnahmen an der Windmühle „Auguste“ der Besitzerfamilie hilfreich unter die Arme greifen zu können.
Der Mitgliederbestand beträgt bei Übernahme des neuen Vorstandes 58 Mitglieder.
Die Intensivierung und Ausweitung der Öffentlichkeitsarbeit soll in erster Linie der Verbesserung der Einnahmenseite bzw. Verkleinerung des Defizits der Mühlenbewirtschaftung durch eine erhöhte Anzahl von Trauungen, Mühlenführungen, Vermietungen des Speicherraums und der Ferienwohnung sowie der Findung zusätzlicher Sponsoren dienen.
Auf der - ab sofort immer - um ein „Erntefest erweiterten ordentlichen Mitgliederversammlung am 13.10.2006 - und ebenfalls ab sofort immer - im großen Speicherraum der Windmühle „Auguste“ stellt der neue Vorsitzende Hans-Claus Schnack die Arbeitsschwerpunkte des neuen Vorstandes und erste Ansätze zur Erreichung dieser Ziele vor.
Die Mitgliederversammlung beauftragt daraufhin den Vorstand, alle eventuellen Satzungsänderungen sowie zusätzlich eine Beitragsordnung als Anhang zur Satzung bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu erarbeiten und die Entwürfe ordnungsgemäß mit der Einladung zu dieser Veranstaltung zu versenden.
Die außerörtliche Hinweisbeschilderung („Historische Windmühle Groß Wittensee“) an der Ortsumgehung der B 203 ist zwischenzeitlich abgeschlossen und vom Verein bezahlt worden.
Die vom Schriftführer beantragte neue Vereinsmitgliedschaft durch „qualifizierte Arbeitsleistung“ wird von der Versammlung vorab genehmigt.
Die Beiträge für Einzelmitglieder und Ehepaare werden um jeweils einen Euro gesenkt.
Nach aktuellem Stand hat der Verein zu diesem Zeitpunkt 68 Mitglieder.
In der Zeitschrift „Aschberg-Rundblick“ erscheinen 2006 die ersten 5 Berichte des Schriftführers über die Aktivitäten des Mühlenvereins.



Vereinsgründung und Wiederaufbau der Mühle
2005: Der alte Vorstand zieht sich zurück.
Auf der Mitgliederversammlung am 24. November 2005 im Ponyhof Groß Wittensee stellt sich der amtierende Vorstand, wie bereits in der dazugehörigen Einladung angekündigt, für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung und macht so Platz für ein neues Team.
Da jedoch auf dieser Veranstaltung keine neuen Vorstandsmitglieder vorgeschlagen und gewählt werden können, wird beschlossen, den amtierenden Vorstand noch 6 Monate im Amt zu belassen und dann in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu versuchen, Interessenten für einen neuen Vereinsvorstand zu finden und zu wählen.

2004: Die Umbenennung des Vereins wird rückgängig gemacht.
In der Jahreshauptversammlung am 01. Dezember 2004 wird berichtet, dass die Umbenennung des Mühlenvereins in „Mühlen- und Kulturverein Groß Wittensee“ nach einer entsprechenden rechtlichen Prüfung mit negativem Ausgang nicht erfolgen konnte.
Für die Änderung des Vereinszweckes hätte vom Vorstand gemäß BGB ein einstimmiger Beschluss durch die Mitglieder herbeigeführt werden müssen.
Alle Mitglieder sind über diese Entscheidung per Rundschreiben informiert worden.
Die Presse berichtet ansonsten von einer zufriedenstellenden Mitgliederversammlung mit normalen Vereinstätigkeiten, umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit sowie dem Bestreben, durch Verbesserung der Beschilderung den Zulauf von Besuchern zur Windmühle „Auguste“ in Groß Wittensee zu steigern.

2003: Der Verein wird in „Mühlen- und Kulturverein Groß Wittensee“ umbenannt.
Auf dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung am 10. Januar 2003 scheiden der 2. Vorsitzende Peter Doose und die Kassenwartin Waltraud Lemke aus dem Vorstand aus und werden durch Frens-Jürgen Naeve bzw. Jochen Arp ersetzt.
Der neue 2. Vorsitzende bringt den Vorschlag ein, den Mühlenverein nach Fertigstellung der Mühle mit der Betreuung auch anderer Kulturgüter der Gemeinde zu betrauen und auf der nächsten Jahreshauptversammlung mit der entsprechenden Satzungsänderung in „Mühlen- und Kulturverein Groß Wittensee“ umzubenennen.
Ebenfalls auf diese Versammlung verschoben werden muss wegen eines Formfehlers in der Einladung die satzungsgemäße Verlängerung der Amtszeit des Vorstandes auf 4 Jahre.
Die ordentliche Mitgliederversammlung des Jahres 2003 entscheidet dann am 10. November auf Vorschlag des Vorstandes sowohl den bisherigen Mühlenverein in „Mühlen- und Kulturverein Groß Wittensee“ umzubenennen als auch eine Verlängerung der Amtszeit des Vorstandes auf 4 Jahre vorzunehmen und beauftragt den Vorstand, entsprechende Satzungsänderungen sowie die Eintragung ins Vereinsregister zu veranlassen.

2002: Der Verein bleibt bestehen.
In einem sehr persönlichen Bericht über sein bisher 35jähriges Zusammenleben mit der Windmühle „Auguste“ und dem Dank an alle Beteiligten stellt der Vorsitzende auf der
Jahreshauptversammlung 2002 das erste Mal die Frage nach der Weiterführung oder Auflösung des Vereins nach Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben.
Der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Schriftwart kündigen an, für eine weitere Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung zu stehen.
Nach harter Diskussion entscheidet sich die Versammlung zur Weiterführung des Vereins.
Es wird weiterhin beschlossen, die Amtszeit des Vorstandes per Satzung auf 4 Jahre zu verlängern und zwecks Neuwahl eines Vorstandes eine außerordentliche Mitgliederversammlung in der 2. Januarwoche 2003 abzuhalten.

2001: Der Verein besteht 10 Jahre.
Anlässlich der Jahreshauptversammlung am 28. September 2001 - zum ersten Mal im Speicherraum der zum Erntedank festlich geschmückten Windmühle „Auguste“ - wird den
Mitgliedern nach kurzer Rückschau und Dank an alle Beteiligten im Anschluss an die Versammlung das restaurierte Objekt vom Mühlenbesitzer Hans Lemke ausführlich vorgeführt sowie der gesamte mehrjährige Sanierungsverlauf in einem Diavortrag nachvollzogen.
Das Gesamtfinanzierungskonzept der Mühlensanierung ist aufgegangen
Die Mitgliedsbeiträge werden zeitgemäß auf die neue Währung Euro umgestellt.
Obwohl noch diverse Restarbeiten zu erledigen sind, beginnen sich Vorstand und Mitglieder bereits Gedanken darüber zu machen, in welcher Form und mit welchen Aufgaben der Verein nach der endgültigen Wiederherstellung der Windmühle „Auguste“ weiterbestehen soll.

2000: Die Windmühle „Auguste“ wird fertiggestellt und getauft.
Im März und April 2000 ist es dann endlich soweit.
Die Flügel mit neuer Technik werden eingesetzt und fortan drehen sich Flügel, Windrose und Kappe zur Freude aller Beteiligten im Wind.
Anlässlich des Bundesmühlentages 2000 kann die Windmühle auf den Namen „Auguste“ getauft werden.
Vor der Wiederwahl des kompletten Vorstandes kann der alte und neue Vorsitzende Klaus-Detlef Naeve von einem herausragenden gesellschaftlichen Jahresereignis für die Eigentümerfamilie und den Mühlenverein schwärmen.
Nach dem angemahnten Abschluss der Arbeiten zum Einbau des 2. Mahlganges noch im Jahre 2000 wird im Jahre 2001 ein Abschlussfest für alle Mitglieder beschlossen.

1999: Der Wiederaufbau schreitet zügig voran.
Im Februar und März 1999 werden der Rumpf und die Kappe mit ca. 20000 Schindeln aus kanadischer Rotzeder neu eingedeckt und Ende April kann die Kappe mit einer neuen Windrose versehen wieder auf den Mühlenrumpf gesetzt werden.
Dazu werden nach Vorstandsbeschluss zusätzlich ein Sicherheitsgeländer sowie zwei Stahltreppen an den äußeren Eingängen des Mühlenrumpfes angebracht.
Die endgültige Fertigstellung der Mühle wird nach Abschluss des 3. und 4. Bauabschnitts weitere 235.200.- DM gekostet und für den Sommer 2000 erwartet.
Erste Planungen für die Einweihungsfeier werden aufgenommen.
Auf der Mitgliederversammlung am 14. Oktober 1999 berichten der Vorsitzende Klaus-Detlef Naeve und der Mühlenbesitzer Hans Lemke über die bereits abgeschlossenen Außenarbeiten an der Mühle, die bisher 426.465.- DM verschlungen haben.

1998: Die Hauptphase des Wiederaufbaus beginnt.
Am 29. Oktober wird der amtierende Vorstand komplett wiedergewählt.
Der Vorsitzende Klaus-Detlef Naeve berichtet von einem wiederum erfolgreichen Bundesmühlentag, kündigt jedoch den Ausfall dieser gewinnbringenden Veranstaltung für das nächste Jahr aufgrund der laufenden Sanierungsarbeiten an.
Die Arbeiten an der Mühle laufen nicht zuletzt auch wegen der über Erwarten guten Bezuschussung aus öffentlichen Mitteln hervorragend.
Zum Pfingstmontag 1998 kann der noch vorhandene Mahlgang wieder mit Motorkraft angetrieben und den zahlreichen Besuchern als „Schau-Kornmahlen“ vorgeführt werden.
Noch im Juli des gleichen Jahres werden die Flügel und die Kappe abmontiert und im September der Speicher wieder auf die ursprüngliche Höhe herabgesetzt.

1997: Das „Innenleben“ der Mühle wird saniert.
Nicht viel zu berichten gibt es auf der Jahreshauptversammlung am 08. November 1997 über das abgeschlossene Jahr.
In einem ganz normalen Vereinsjahr werden nach außen hin die Windrose und die Flügel neu gestrichen und im Inneren der Mühle weiter saniert, aber hinter den Kulissen intensiv an der weiteren Bezuschussung der nächsten Bauabschnitte sowie der Gewinnung von Spenden und neuen Mitgliedern gearbeitet.

1996: Die Bezuschussung wird beantragt.
In den Wahlen auf der Jahreshauptversammlung am 08. November 1996 wird als einzige Veränderung im Vorstand die 2. Vorsitzende Christl Teichmann mit Dank verabschiedet und durch Peter Doose ersetzt.
Am Bundesmühlentag 1996 kann die Besucherzahl auf 300 gesteigert werden, ansonsten verzeichnet das Geschäftsjahr keine weiteren Höhepunkte.
Der als Gast eingeladene Mühlenexperte Uwe Karstens aus Ascheberg stimmt die Mitgliederversammlung auf weitere Sanierungskosten für die Windmühle „Auguste“ in Höhe von ca. 539.700.- DM in 4 Bauabschnitten ein und schließt daraus, dass die geplanten Maßnahmen allein aus den Mitgliedsbeiträgen nicht zu finanzieren sind.
Der Verein beschließt daraufhin, umfangreiche Zuschussanträge an Institutionen, sowie weitere Spendenaktionen und neue Mitgliederwerbemaßnahmen in die Wege zu leiten.

1995: Maria Reeses Mühlenbild entsteht.
Am 08. November 1995 wird vereinbart, aufgrund der nach dem o. g. 1. Bauabschnitt erst einmal leere Vereinskasse und eines noch ausstehenden Gutachtens für das Landesamt für Denkmalpflege vorerst keine größeren Baumaßnahmen in Angriff zu nehmen, jedoch gezielt die Funktionsfähigkeit der Mühle als Basis für eine weitere Bezuschussung voranzutreiben.
Der Verein hat zu diesem Zeitpunkt 67 Mitglieder.
Die Groß Wittenseer Künstlerin Maria Reese erklärt sich bereit, ein Mühlenbild zu malen.
Die Aktivitäten wie Bundesmühlentag und Mühlenführungen sollen ausgebaut werden.

1994: Die erste Teilnahme am Bundesmühlentag ist erfolgreich.
In seinem Geschäftsbericht zur Jahreshauptversammlung am 07.11.1994 berichtet der Vorsitzende Klaus-Detlef Naeve über die absoluten Höhepunkte im abgelaufenen Jahr.
So nimmt der Verein nach intensiver Vorbereitung durch den Vorstand und freiwilliger Mitglieder zum ersten Mal am Bundesmühlentag teil und kann sich bei reichhaltigem Programm über 180 Gäste und 1.500.- DM an Spendeneinnahmen freuen.
Außerdem erhält die Windmühle „Auguste“ im Mai dieses Jahres ihre in einem ersten Sanierungsabschnitt restaurierten 11 Meter langen Flügel aus Stahl wieder.
Zusätzlich wird mit 120 Gästen erstmalig der „Tag des offenen Baudenkmals“ begangen.

1993: Der Wiederaufbau beginnt.
In der Mitgliederversammlung am 01. November 1993 kann der Vorstand nach seiner kompletten Wiederwahl und der Demontage der sanierungsbedürftigen Mühlenflügel am 28. August 1992 dank großzügiger Spenden für das Frühjahr 1994 mit der Montage der erneuerten Flügel durch die Flensburger Mühlenbaufirma Lommatsch die ersten Schritte zum Wiederaufbau ankündigen.
Zusätzlich werden sich Gedanken über die zukünftige Nutzung des Bauwerks gemacht.

1992: Die Gemeinnützigkeit des Vereins wird anerkannt.
Auf der Jahreshauptversammlung am 20. Oktober 1992 zählt der Verein bereits 51 Mitglieder und verfügt über einen erfreulich angestiegenen Kassenbestand sowie diverse Absichtserklärungen weiterer Sponsoren, sich durch Finanzmittel und/oder kostenlose Arbeitsleistungen zu engagieren.
Die Gildeversammlung dieses Jahres erbringt 9 neue Mitglieder und 140.- Euro an Spenden.
Das zuständige Amtsgericht spricht dem Verein die Gemeinnützigkeit zu.
Mit Hilfe eines ehrenamtlichen Arbeitseinsatzes der Vereinsmitglieder soll der Mühlenkörper noch in diesem Jahr entrümpelt und gereinigt werden.

1991: Der Mühlenverein wird gegründet.
Am 15. September 1991 wird im zweiten Anlauf nach dem 23. Juli 1973 auf Initiative von Klaus-Detlef Naeve in einer entsprechenden Gründungsversammlung der „Mühlenverein zur Erhaltung der Groß Wittenseer Windmühle e. V.“ gegründet.
Die 15 anwesenden Gründungsmitglieder wählen unter der Wahlleitung von Hans-Claus Schnack mit Klaus-Detlef Naeve als Vorsitzendem, Christl Teichmann als stellvertretender Vorsitzenden, Waltraud Lemke als Kassenwartin und Manfred Schramm als Schriftführer ihren Gründungsvorstand.
Bereits auf dieser Gründungsveranstaltung könne die ersten namhaften Spender mit ihrer spontanen Bereitschaft, den Wiederaufbau der Groß Wittenseer Windmühle „Auguste“ finanziell zu unterstützen, bekannt gegeben werden.
Der Gründungsvorstand arbeitet in seinem ersten Jahr so intensiv, dass in der nächsten Mitgliederversammlung am 05. November 1991 die Satzung, die Gemeinnützigkeit, die Höhe der Mitgliedsbeiträge, die Versicherung des Bauwerks, die notwendigen Spendenaktionen und die Angebotseinholung von Mühlenbaufirmen für die ersten Restaurierungsmaßnahmen erarbeitet und beschlossen werden können.

Der Mühlenverein

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